Team Hürlimann | Curling
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Curling Team Hürlimann

  • Erfolge 2025
  • SM Gold
  • EM Bronze

Die Zuger Curlerinnen mit Skip Corrie Hürlimann schaffen mit dem Meisterschaftstitel in Bern die Voraussetzungen für Europameisterschaftsbronze.

Die Früchte hingen tiefer als erwartet. Und das Zuger Quartett um Skip Corrie Hürlimann griff zu. An der Europameisterschaft in Finnland nutzten die Schweizerinnen ihre Chance, auch wenn der ganz grosse Wurf zunächst verwehrt blieb. Im Halbfinale scheiterten sie mit 5:8 an Schottland, doch im kleinen Finale bündelten sie nochmals all ihre Ruhe, Präzision und Entschlossenheit. Mit einem überzeugenden 8:4 gegen das favorisierte Norwegen sicherten sie sich die Bronzemedaille – verdient und selbstbewusst.

Corrie Hürlimann, Céline Schwizgebel, Stefanie Berset und Marina Loertscher bestätigten damit eindrücklich den Ruf der Schweiz als Curling-Nation. Vor allem aber zeigten sie, dass dieses Team auf internationalem Parkett angekommen ist. «Der Traum von einer Medaille besteht immer, aber es muss auch vieles zusammenpassen», sagte Hürlimann nach der Rückkehr aus dem Norden Europas der «Zuger Zeitung».

Dass es überhaupt so weit kam, ist kein Zufall. Im vergangenen Februar gelang den Zugerinnen an den Schweizer Meisterschaften in Bern ein Coup, der die Szene aufhorchen liess. Im Halbfinale bezwangen sie die Titelverteidigerinnen um Skip Silvana Tirinzoni, die vierfache Weltmeisterin, und setzten sich anschliessend auch im Finale durch. Dieser Titel öffnete die Tür zur EM – denn traditionell vertritt das Schweizermeisterteam die Nationalfarben an internationalen Titelkämpfen.

Die Tochter von Curling-Olympiasieger Patrick Hürlimann hatte sich schon damals ehrgeizige Ziele gesetzt. Gegenüber dem «Blick» sagte sie selbstbewusst: «Wir wollen in die Playoffs.» Und sie hielt Anfang Dezember in Finnland Wort. Der dritte Platz ist deshalb mehr als eine Medaille – er ist ein Versprechen.

Nun soll die Reise weitergehen. Der nächste Schritt ist die Titelverteidigung an den Schweizer Meisterschaften. Gelingt auch dieser, führt der Weg weiter – bis nach Calgary zur Weltmeisterschaft. Ein Plan ist ein Plan. 

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